Kategorie-Archiv: Inspiration und Kreativität

Foodblogging – ein neuer Trend

Schaut man sich die Auslagen der Grossverteiler an, stellt man fest, dass ein imenses Angebot an Lebensmitteln bereit steht. Neben einem paradisischen Angebot an Frischprodukten wie Gemüse, Früchte, Fleisch und Fisch ist auch die Auswahl an „fremdländischen“ Lebensmitteln und exotischen Gewürzen schier grenzenlos.

Auch Liebhaber von Pasta und Reis steht ein ausgedehntes Angebot an verschiedenen Formen und Geschmacksrichtungen bereit. Das Gleiche gilt für Milch- und Käseprodukte. Ein wahres Paradies für Gourmets und Hobbyköche und geradezu eine Einladung für die kreativen Küchenvirtuosen sich an immer neue Rezeptideen heranzuwagen, und den Wochenendbesuch immer wieder auf’s Neue zu überraschen.

Auch weniger Kochaffine und Kochmuffel werden mit Convenience Food aller Art bestens bedient. Vom Single Haushalt Fertigmenue «Älplermakkaroni mit Öpfelmues» bis zu den bereits perfekt in Stücke geschnittenen Suppenbeilage ist vieles in jeder nur erdenklichen Form in den Gestellen der Grossverteiler erhältlich. Die schiere Menge der Auswahlmöglichkeiten macht die Wahl oftmals zur „Qual der Wahl“.

Frische saisonale Lebensmittel
DSCN0631
Was ist jetzt wohl gerade Saisongemüse?

Durch das riesige Angebot insbesondere von frischem Gemüse und Früchten praktisch zu
jeder Jahreszeit fällt es einem heute richtig schwer festzustellen „ist nun Erdbeeren Saison?“ oder „sind die Bohnen aus der Schweiz?“ – Ein grenzenloses Angebot das ganze Jahr über.

Natürlich ist für Hobbyköche das breite Angebot an Gewürzen, Gemüsen und Exotischen Speisen eine grosse Herausforderung das perfekte Rezept zu finden und selber kreativ nach zu Kochen und mit Freunden zu geniessen. So hat sich in der Hobbykochszene auch ein neuer Trend bereits seit Jahren bestens etabliert, nämlich der Foodblogger. Bei einem Streifzug durch das welt-weite-Netz surft man auf die tollsten Seiten. Feinste Rezepte, grafisch schön umgesetzt und auch für den Wochenendkoch (meistens) nachkochbar.

Genuss und Geselligkeit

IMG_1679Bei Bergfux.ch wird Genuss und Geselligkeit gross geschrieben. Beim Genuss halten wir uns aber an ehrliche und geradlinige Gerichte, mit denen wir auch selber mal unsere Frauen am Wochenende verwöhnen können.

Beat hatte die seltene Gelegenheit persönlich den passionierten Foodblogger René Vuarnoz kennen zu lernen und ein Interview mit ihm zu machen.

 


Das Interview mit René:

Beat:
Hallo René, was hat dich bewogen mit dem Foodbloggen anzufangen?

René:
Ja Beat, das geht viele Jahre zurück, als ich mit Kochen begonnen hatte und unsere Gäste schätzten was auf den Tisch kam. Immer wieder wurden wir nach den Rezepten gefragt und als ich dann Mitte der 90iger Jahre meine eigene Website startete, gab es die Rubrik «Rezept des Monats» mit unseren Lieblingsrezepten.
Nachdem die privaten Websites mit dem Aufkommen der sozialen Medien an Bedeutung verloren, verschwand auch unsere Homepage und der Foodblog wurde ins Leben gerufen. Der Grund ist aber derselbe geblieben: Wir wurden immer wieder nach unseren Rezepten gefragt!
Wenn ich hier von «wir» spreche, meine ich natürlich auch meine liebe Frau Ursi, denn sie hilft bei der Auswahl der Gerichte, beim Mise en Place und dem Foodstyling heftig mit.

Beat:
Hast du eine Philosophie nach welcher du kochst?

René:
Der Grundsatz, nach welchem wir Kochen, steht schon im Blog-Titel: «Was uns gut dünkt»! Wir kochen nur das was uns gut dünkt, vom Rest lassen wir die Finger! Wir kochen nicht nur, wir backen auch Konfekt und Torten und wagen uns im Winter auch an die Herstellung von Pralinen heran. Doch grundsätzlich kochen wir querbeet, von Asien über Europa bis nach Amerika, von Leichtem bis Deftigem, einfach das was uns halt gerade gelüstet.

Beat:
Was inspiriert dich immer wieder neue Rezepte zu suchen?

René:
Eine fast unermessliche Quelle für neue Gerichte sind unsere Ferienreisen. Da lernst du Neues Kennen und versuchst es zu Hause nachzukochen. Das reicht von Pulled Pork aus Hawaii, gegrillter Schweinehaxe aus Bayern, Smörgåstårta aus Schweden, geschnetzeltem Rentierfleisch aus Lappland, Friesentorte und tote Tanten von der Nordsee, Coca Cola BBQ-Sauce aus den USA, um nur ein paar wenige zu nennen.

Ich lass die Rezepte «zu mir kommen», also wenn ich irgendwo was sehe was mich anspringt, sei es in einer Kochzeitschrift oder im Internet, dann wird es auch ausprobiert.
Vor allem das Internet ist da voll von interessanten Sachen. Wenn du mal bei einem Foodblogger anfängst rumzustöbern und dann seinen Lieblingslinks folgst, dann findest du Sachen die du gar nicht kanntest. So ist es mir letzthin passiert als ich «Bacon Jam» (Speck Marmelade) gefunden habe und natürlich sofort ausprobierte! War übrigens megalecker und ist auf meinem Blog zu finden.
Eine andere, ganz interessante Quelle ist «Pinterest». Da pinnen Foodblogger ihre neuesten Kreationen und jedermann kann solche Pins weiterpinnen und daraus entstehen dann z.B. themenorientierte Sammlungen von Pins mit hinterlegten Links zu den Rezepten. Auch unsere Gerichte sind da natürlich vertreten J

Beat:
Ich habe gehört du hast ein Kochbuch publiziert. Was erwartet den Leser?

René:
Ja, dem ist so, doch die Auflage ist vergriffen. Allerdings beschränkte sich diese auf 60 Stück, nicht wegen dem Interesse, sondern wegen der hohen Gestehungskosten. Das Buch beinhaltete Highlights aus unserem Fundus der beliebtesten Hausrezepte.
Es bleibt offen, ob wir uns nochmals an ein solches Buch wagen, ganz abgeneigt sind wir nicht und die Zeit dazu hätten wir auch…

Beat: Ich bin gespannt. Wir werden auf jeden Fall auf Bergfux über die neueste Entwicklung berichten aus dem «Château Breitibach» berichten“.

Zum Schluss möchte ich natürlich wissen, ob du uns dein Lieblingsrezept verrätst!

René:
Es gibt kein Lieblingsrezept – einfach so. Allerdings, was das ganz Jahr über immer geht, sind Cordon Bleu und Spaghetti mit viel Käsekuchenkäse darunter und darüber, oder noch einfacher ausgedrückt: Pasta in jeder möglichen Form!

Unsere Lieblingsgerichte sind sonst eher saisonal bedingt. Das geht im Frühling in Richtung von Spargelgerichten, z.B. «Penne con Spargel», im Sommer eher zu einem «Wurstsalat nach Art des Hauses». Im Herbst folgt dann die ganze Palette von dem was das Jahr über gewachsen ist, aber im Besonderen gefällt uns natürlich eine «Treberwurst» oder ein «Papet Vaudois» oder auch «Sauerrüben mit Geräuchertem». Und im Winter steht dann oft ein Gericht auf dem Tisch, welches aus deiner Heimat stammt, die «Capuns»!
Dazu kommt noch meine Affinität zum Kanton Freiburg, wo es auch ein paar wunderbare Spezialitäten gibt, so z.B. das «Cuchaule et Moutarde de Bénichon» und die «Bricelets de la Bénichon» und natürliche den Freiburger Vacherin und den Gruyère für ein gutes Fondue, sowie den wunderbaren Raclette-Käse aus dieser Region.

Aber ich würde dir an dieser Stelle gerne ein sommerliches Gartenbeiz-Gericht vorstellen. Und zwar ist es eine Gnagi-Terrine, also die etwas verbesserte Version eines «Schwartenmagens»…
Serviert wird diese mit einem Zwiebelsalt und einem Senfschaum. Dazu gehören natürlich ein Bürli und ein kühles frisches Bier, fast wie im Biergarten…

En Guete
René

Rezept: Gnagi-Terrine

Ganagi Terrine 04Ganagi Terrine 03

Coole Kochschürze gesucht ?

Quellenangaben

Text und Fotos:
© 2016, Beat Aebi Bergfux / René Vuarnoz vom CBB
© 2016, Ursi Vuarnoz Arrangements der Bilder vom CBB

Weiter Rezepte vom Château Breitibach CBB findest du Pinterest oder CBB

Teams der KZO Wetzikon brillieren am Roboterwettbewerb WRO

Über 60 Teams hatten sich in drei Alterskategorien für die World Robot Olympiad Schweiz 2016 angemeldet, darunter fünf von der Kantonsschule Zürcher Oberland KZO. Obwohl Spass, Kreativität und Teamarbeit bei diesem Wettkampf mit Lego-Robotern im Vordergrund stehen, freute sich die Delegation aus dem Oberland sehr über den Sieg in der Kategorie Junior, den Designovation-Award und weitere gute Resultate in der Kategorie Senior. Bergfux war als T-Shirt-Sponsor dabei, jetzt sind weitere Sponsoren gesucht für die Teilnahme am internationalen Finale in Indien.

drei strahlende Schüler mit Diplomen, Auszeichnungen und Roboter
Das siegreiche Team Ctrl + C der KZO Wetzikon. (Foto: Vibeke Rasmussen Elmiger)

In Aarburg (AG) trafen sich am 4. Juni 2016 Robotik-Begeisterte aus allen Landesteilen zur vierten World Robot Olympiad Schweiz, der nationalen Vorausscheidung der weltweit erfolgreichen WRO-Serie. Roboter bieten eine einzigartige Plattform, um wichtige Fähigkeiten für das 21. Jahrhundert zu erlernen. Die Teilnahme an Robotik-Wettbewerben fördert die Innovationskraft und die Fähigkeit, Probleme im Team zu lösen.

KZO-Robotik-Teams an der WRO

Im Freifach Robotik der KZO und am Wettbewerb arbeiten die Schüler und eine Schülerin zu zweit oder zu dritt an Herausforderungen im Konstruieren und im Programmieren. Lernen und Hobby sind ideal vereint.

Kategoriensieg und Innovationspreis bei den Juniors

Zum ersten Mal dabei und gleich auf dem ersten Rang, damit hatte niemand rechnen können. Umso grösser war die Freude beim siegreichen Team «Ctrl + C». Zudem entschied sich die hochkarätig besetzte Jury unter Leitung von Prof. Dr. Jürg P. Keller von der Fachhochschule Nordwestschweiz auch beim Innovationspreis für die Roboterkonstruktion des siegreichen Teams – eine tolle Leistung!

Das Team q.e.d. setzte auf die Strategie, mit einem kompakten, schnellen Roboter in kürzester Zeit möglichst viele Punkte zu sammeln.

Stärkste Verfolger bei den Seniors

Hinter den Dominatoren RoboLiBe des Liceo cantonale di Bellinzona, die zum vierten Mal dabei waren und mit 220 bis 265 Punkten die ersten drei Plätze belegten, konnten sich die KZO-Teams als erste Verfolger etablieren. Mit dem Team Ikarus auf Platz vier (170 Punkte in 150 Sekunden) und den weiteren Verfolgern 7½.5 (165 Punkte, 160 Sekunden),  q.e.d. (150/51) sowie Robocrew (105/127) waren die KZO-Vertreter im Mittelfeld stark vertreten.

13 Schüler, 1 Schülerin und 2 Leiter der KZO
Spass hatten alle – die Teams der Kantonsschule Zürcher Oberland erlebten einen intensiven Tag in Aarburg. (Foto: Vibeke Rasmussen Elmiger)

Familiärer Wettbewerb, Emotionen, Spass und Teamgeist

Unter dem Motto «Recycling» galt es an der WRO 2016, Behälter zu leeren, Material zu sammeln und an vorgegebenen Orten wieder zu deponieren. Dank intensiver Vorbereitung im Freifach an der Kantonsschule meisterten die Teams aus dem Oberland den Wettbewerb hervorragend, mit folgenden Etappen:

  • Aufbau der Roboter aus Einzelteilen, ohne Anleitung, vorbereitete Programme einspielen – zweieinhalb Stunden.
  • Vier Wettkampfrunden, die zwei besten Läufe fliessen in die Wertung ein.
  • Zwischen den Runden gibt es Bauphasen von 60, 30 und 30 Minuten für die Optimierung der Roboter.

Zu lösen waren vor allem vorbereitete Aufgaben, die Überraschungsaufgabe des Tages reizte einzelne Teams trotz wenig Zusatzpunkten. Wie die Organisatoren sorgten auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Oberland für familiäre Stimmung und unterstützten sich nach Kräften gegenseitig.

zwei gut gelaunte Männer mit T-Shirts in der Teamfarbe Grün
Stephan Looser, Lehrer, rechts im Bild, und Riccardo Benedetti, Vater eines Teilnehmers, leiten gemeinsam das Freifach Robotik an der KZO und begleiteten die Jugendlichen auch an die WRO. (Foto: Vibeke Rasmussen Elmiger).

Freifächer an Kantonsschulen gefährdet

Am 13. April 2016 informierte der Zürcher Regierungsrat über Sparmassnahmen, die auch die Schulen hart treffen: Allein bei den Mittelschulen will die Bildungsdirektion von 2017 bis 2019 über 43 Millionen Franken einsparen. Da die Massnahmen noch nicht endgültig ausformuliert wurden, sind viele Fragen offen. Zu befürchten sind aber massive Kürzungen bei Freifächern und Projektkursen. Da Schülerinnen und Schüler gerade dort entsprechend ihren Interessen und Neigungen besonders gefördert werden, von engagierten Lehrpersonen und unter Mitwirkung von Freiwilligen, ist dies sehr kurzsichtig und schadet unserer wichtigsten Ressource, den Menschen, die mit guter Ausbildung und hoher Motivation arbeiten. Mehr dazu auf der KZO-Website.

Die grünen Shirts der KZO-Teams prägten das Bild auf der Senior-Seite der Halle.
Die grünen Shirts der KZO-Teams prägten das Bild auf der Senior-Seite der Halle.

Sponsoring für Robotik-Wettbewerb

Das Bergfux-Team hatte sich rasch für das Engagement als T-Shirt-Sponsor der KZO-Teams entschieden, denn der Roboterwettbewerb passt voll und ganz zu unseren Werten und Interessen, zudem wohnen wir alle im Zürcher Oberland. Dass die Aufgaben in diesem Jahr unter dem Thema «Recycling» liefen, war nur noch das Tüpfelchen auf dem i. – Nun sind weitere Sponsoren gesucht, um die Teilnahme des Siegerteams am internationalen Finale in Neu-Delhi, Indien, vom 25. bis zum 27. November 2016 zu ermöglichen. Interessenten können sich melden bei thomas@bergfux.com, wir stellen dann gerne den Kontakt zur Teamleitung her.

Roboter und 2 Plexiglas-Auszeichungen
(Foto: Vibeke Rasmussen Elmiger)

World Robot Olympiad WRO

Die World Robot Olympiad ist ein weltweiter Roboterwettbewerb für technikbegeisterte Jugendliche. Der in der Schweiz seit 2013 durchgeführte Anlass kombiniert sportlichen Nervenkitzel und lehrreiche technische Herausforderungen. Im Team designen, bauen und programmieren die Teilnehmenden einen Lego-Mindstorms-Roboter, um vorgegebene Aufgaben zu lösen. Die Jugendlichen entwickeln auch die Software und starten mit dem Roboter und ihrem Programm in einem spannenden Wettkampf.
Fast 20’000 Teams in mehr als 50 Ländern nehmen an den Vorausscheidungen der WRO teil. In der Schweiz wird die WRO vom Verein World Robot Olympiad Schweiz durchgeführt, der damit Förderung der Jugend in Robotik, Technik und Informatik betreibt und das Interesse von Schülerinnen und Schülern an den MINT-Fächern fördert. MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik.

WRO-Links

Quellenangaben

Text, Fotos und Videos, soweit nicht anders angegeben:
© 2016, Thomas Elmiger, bergfux.com
Übrige Fotos: © 2016, Vibeke Rasmussen Elmiger, bergfux.com

Inhalte frei für die Publikation in anderen Medien unter Angabe der Quelle (online mit Link zu http://bergfux.com). Hinweise auf Veröffentlichungen bitte an thomas@bergfux.com.

Muttertag und Vatertag

Neben unzähligen religiösen Feiertagen gibt es eine Reihe von weltlichen Feiertagen. Zu den weltweit am verbreitetsten weltlichen Feiertagen gehört sicherlich der Mutter- und der Vatertag. Beide Feiertage haben geschichtlich gesehen unterschiedliche Ursprünge. Gemeinsam ist jeweils die Huldigung und Wertschätzung von Mutter und Vater.
Interessant dabei ist, dass nicht nur in Deutschland, Österreich und der Schweiz diese beiden Feiertage an unterschiedlichen Daten im Jahr gefeiert werden.  Auch ist die Art und Weise wie diese beiden Tage gefeiert werden ganz unterschiedlich.

Die Geschichte des Muttertages

Bei der Erforschung der Geschichte des Muttertages stösst man auf eine amerikanischeMuttertag
Frauenbewegung. Im Jahre 1865 hatte die Amerikanerin Ann Maria Reeves Jarvis die Mütterbewegung Mothers Friendships gegründet. In den ersten Jahren nach der Gründung blieb diese Bewegung und deren Aktivitäten auf Amerika beschränkt. Bis dann im Jahre 1912 die Mother’s Day International Association gegründet wurde. Das Ziel dieser Gemeinschaft war es, den Muttertag international zu verbreiten und gesellschaftlich zu etablieren. Als erstes europäisches Land wurde dann im Jahre 1914 in England der mothering day übernommen.  Daraufhin verbreitete sich der Muttertag in den verschiedenen europäischen Ländern.
Im Jahre 1922 hatten dann einige Blumengeschäfte die Idee den Muttertag mit dem Werbeslogan „Ehrt die Mutter“ mit Blumenwünschen zu bewerben. Die heutige Tradition der Mutter Blumen auf den Muttertag zu schenken geht also vermutlich auf diese Werbekampagne von Blumengeschäften zurück. Erwähnenswert ist die Tatsache, dass der Muttertag gleichzeitig in den meisten europäischen Staaten am zweiten Sonntag im Mai gefeiert wird. Und noch heute ist es Tradition der Mutter zum Muttertag einen Blumenstrauss zu schenken.

Neben den europäischen Tradition den Muttertag am zweiten Sonntag im Mai zu feiern man vor allem im arabischen Raum den Muttertag am 21.März, dem Frühlingsanfang.

Mehr über den Muttertag erfährst du hier.

Die Geschichte des Vatertages

Im Gegensatz zum Muttertag, hat der Vatertag keine so lange Geschichte. Die heutige Form des Vatertages wurde erstmals in der Mitte des 19. Jahrhunderts bekannt. Dabei haben sich in den verschiedenen europäischen Ländern unterschiedliche Formen der Feierlichkeiten etabliert.

In Deutschland ist es heute üblich, dass sich am Vatertag die Väter zu einem gemeinsamen Frhlichen Vatertag mit Fleisch vom Grill und BierAusflug oder Wanderung treffen. Dabei wird oftmals mehr oder weniger Alkohol konsumiert. Die sogenannte „Herrentagspartie“ endet dadurch meist feucht fröhlich. Vom Datum her findet in Deutschland der Vatertag traditionell an Christi Himmelfahrt statt. Das heisst 40 Tage nach dem Ostersonntag und somit fällt der Vatertag immer auf einen Donnerstag, was natürlich noch einen Brückentag und ein verlängertes Wochenende nach sich zieht.

In der Schweiz wird der Vatertag nicht gross gefeiert. Dabei wurde der Vatertag im Jahre 2007 inoffiziell als Fest- und Aktionstag eingeführt, typisch schweizerisch halt. Hier geht es im Gegensatz zu Deutschland mehr darum, den Schweizer Vätern eine Wertschätzung zu zeigen. Gefeiert wird dieser Tag am ersten Sonntag im Juni. Vielleicht braucht es in der Schweiz einfach etwas mehr Zeit bis sich dieser Tag so wie der Muttertag traditionell etablieren wird.

In Österreich wird der Vatertag seit 1955 offiziell zu ehren der Väter am zweiten Sonntag im Juni gefeiert. Hier ist es üblich, analog zum Muttertag, den Männern mit kleinen Geschenken oder einem Blumenstrauss die Wertschätzung zu zeigen.

Mehr über den Vatertag erfährst du hier.

Was sagt der Bergfux

Es ist wichtig, dass Traditionen und Wertschätzungen gelebt und an die nächste Generation weitergegeben werden. So soll es auch beim Muttertag und beim Vatertag sein. Natürlich müssen Traditionen auch gebührend gefeiert werden. Sei es mit einem herzlichen Besuch, einem feinen Essen, einem guten Glas Wein, einem bunten Blumenstrauss oder mit Pralinen. Was auch immer es ist, von Herzen soll es kommen!

Dabei besagt ein Sprichwort: „Das Herz auf dem rechten Fleck haben“

Das Sprichwort hat uns inspiriert, etwas mit Herz zu kreieren. Herausgekommen ist die LoVE Kollektion und aus dieser Kollektion das „LoVE-Herz-Sujet“. Wir finden, dass dieses Sujet perfekt als kleines Geschenk zum Vatertag oder zum Muttertag passt. Mit einer klaren und puristischen Formsprache spricht das Logo in einer sprachneutralen Form Bände.

Vatertag, Geschenk
Zum Vatertagsgeschenk
Muttertag, Geschenk
Zum Muttertagsgeschenk

 

Wie die Idee der LoVE-T-Shirt-Designs entstand

Die LoVE-Sujets begleiten uns nun schon eine Weile auf T-Shirts, Sweatshirts und Accessoires und wir haben auch schon tolle Vorschläge von euch da draussen erhalten, dafür erst mal recht herzlichen Dank! Eine der Fragen, die uns am häufigsten gestellt wurde, war: «Wie seid ihr überhaupt auf diese Idee gekommen?» Hier lüften wir das Geheimnis.

LOVE-Kissen von Antonio Citterio Einer unserer Designer liess sich beim Besuch im Vitra Design Museum in Weil am Rhein durch ein Kissen inspirieren, das von Antonio Citterio gestaltet wurde. Auf dem Kissen ist der LOVE Schriftzug eigenständig und stilvoll umgesetzt.

Unvergängliches 70er-Jahre-Design

Weitere Inspiration boten geometrische Muster aus den 70er-Jahren, vor allem dicht nebeneinander stehende Kreise. Dabei hat sich der Designer die Frage gestellt: Wie kann man das «o» sinnvoll mit aussagekräftigen Symbolen gestalten, um die Verbindung zu einem Hobby oder einer Leidenschaft zu schaffen? – Ich bin der Meinung, dass aus dem Besuch im Museum und der Inspiration der 70er-Jahre eine wirklich gelungene Umsetzung entstanden ist, aber urteilt selber.

Auszug aus der LoVE-Kollektion

Sun             Swiss             Steinbock              Schneeflocke

Selfie             Pony             Powder              Kompass

Musik             herz            Grill               Hai

Mir persönlich gefällt das LoVe-Foto-Sujet am Besten. Es passt zum Zeitgeist der Selfie-Generation – obwohl es kein Smartphone ist, oder vielleicht gerade darum, indem es Qualität ausstrahlt. (Dabei ist es doch erstaunlich, dass sich der Begriff «Selfie» in kurzer Zeit Länder und Sprachen übergreifend durchgesetzt hat. Es gibt sogar auf Wikipedia eine Definition des Begriffs.
Was liegt also näher als dein Lieblingskleidungsstück mit einem LoVE-Sujet bedrucken zu lassen, um zu zeigen, welche Werte dir am Herzen liegen?

Eigene LoVE-Designs umsetzen lassen

Ich bin mir ziemlich sicher, dass es noch viel mehr Motive gibt, die ihr liebt. Und die ihr vielleicht sogar im Bergfux-Stil auf euer T-Shirt drucken lassen wollt. Kein Problem! – Wir prüfen jeden Kommentar, jede Anregung per Kontaktformular und setzen gerne um, was zu Bergfux passt.

Geburtstagsgeschenk für Beat

Nein, ich verrate hier nicht, wann der Beat Geburtstag hat – und heute ist es ganz sicher nicht. Aber weil er so ein toller Freund und so ein engagierter Partner in unserem Bergfux-Abenteuer ist, kriegt er hier und heute ein Geschenk. Dafür am Geburtstag dann wieder keins.

Was ist das Geschenk?

Machen wir es etwas spannend und fangen bei ein paar Eigenschaften von Beat an, zu denen das Geschenk gut passt:

  • Er ist ein Mann
  • Er ist Schweizer, genauer ein Bündner – ich hoffe darum, er findet es «guat»
  • Beat wandert gerne in den Bergen und geniesst die frische Luft
  • Da er nicht mehr im Bergkanton Graubünden wohnt, ist er ein «Heimwehbündner»
  • Selber bezeichnet er sich lieber als «Entwicklungshelfer» für Unterländer
  • Seine Heimat Graubünden hat – natürlich – ein Wappen, und Beat mag Wappen gern
  • (Jetzt dämmert es ihm langsam)
  • Als Avatar für seinen ersten Spreadhirt-Shop wählte Beat einen …
  • Das Wappentier von Graubünden ist der …

Neu und frisch gezeichnet

So langsam können wir die Katze aus dem Sack lassen, oder eher den Steinbock hinter dem Felsen hervorlocken. Der Beat hatte ein Bild von einem Alpensteinbock (Capra ibex) gewählt, das mir – äähm – einigermassen gefiel. Und es war ein Pixelbild und als solches nicht für jede Grösse und jedes Druckverfahren geeignet. Dabei hätte er es so gern ganz gross auf einem Lieblings-T-Shirt gehabt … Nun: Ich habe das Alpenvieh neu gezeichnet. Und dann habe ich es etwas angepasst; den kapitalen Bock etwas verjüngt, die Hörner etwas verkleinert und etwas am Fell gezupft. Und weiter hatte ich noch eine Miniversion im Kopf.

Selber auswählen … oder?

Den kapitalen und den verjüngten Bock habe ich meiner Frau und meinem Sohn gezeigt, für beide war der Fall klar. Darum werde ich hier alle Varianten zeigen, und der Beat darf dann auswählen, mit welchem Sujet er sein Lieblingsshirt gestalten will. Und dieses Motiv lade ich dann in den Bergfux-Shop. Sofern er richtig gewählt hat. Frei nach Henry Ford, der scheints gesagt hat, man könne den Ford T in jeder beliebigen Farbe bestellen, solange sie Schwarz sei.

Und hier kommen bald jetzt die Bilder – den Text wollte ich unbedingt vorab schreiben, mit heisser Feder quasi, damit sich der Beat (falls er ihn entdeckt) schon etwas vorfreuen kann.

Update: Bilder

Steinbock mit riesigem Gehörn
Steinbock maxi
Steinbock mit grossem Gehörn
Steinbock midi
Steinbock negativ, klein
Capra ibex mini

Na, Beat, welcher gefällt dir am besten?

Frühlings-Enzian

Enzian

Frühlings-Enzian auf Moosbeet. Fotografiert auf 2’000 m.ü.M. im Juli 2011.

Der Frühlings-Enzian (Gentiana verna), ist einer der kleinsten Enzianarten. Er wird auch Schusternagerl, Rauchfangkehrer, Himmelsbläueli, Herrgottsliechtli, Tintabluoma oder Himmelsstengel genannt. Alles tolles und inspirative Namen …

In den europäischen Alpen wachsen ca. 35 Arten Enziane. Weltweit sind es zwischen 300 und 400 Arten.

Inspiration

Wurst ist nicht wurscht

IMG_3913

Auf Wanderungen unterhalb der Waldgrenze und mit Kindern sind Würste vom Grill halt einfach das Beste und gehören zu einen perfekten Tag in den Bergen.  Übrigens der praktische Wandergrill nimmt nicht viel Platz im Rucksack ein, lässt sich gut reinigen und ist höhenverstellbar. Nicht ganz billig das Teil aber für Ü40’ger die eh schon alles haben ein Musthave, Made in Switzerland, hier zu beziehen

Kann sein der unser Korrektor sich die Grammatik des Titels noch anschauen muss, anyway, gut waren die Würste

Das passende Shirt dazu