Kategorie-Archiv: Bergfux intern

Wie die Idee der LoVE-T-Shirt-Designs entstand

Die LoVE-Sujets begleiten uns nun schon eine Weile auf T-Shirts, Sweatshirts und Accessoires und wir haben auch schon tolle Vorschläge von euch da draussen erhalten, dafür erst mal recht herzlichen Dank! Eine der Fragen, die uns am häufigsten gestellt wurde, war: «Wie seid ihr überhaupt auf diese Idee gekommen?» Hier lüften wir das Geheimnis.

LOVE-Kissen von Antonio Citterio Einer unserer Designer liess sich beim Besuch im Vitra Design Museum in Weil am Rhein durch ein Kissen inspirieren, das von Antonio Citterio gestaltet wurde. Auf dem Kissen ist der LOVE Schriftzug eigenständig und stilvoll umgesetzt.

Unvergängliches 70er-Jahre-Design

Weitere Inspiration boten geometrische Muster aus den 70er-Jahren, vor allem dicht nebeneinander stehende Kreise. Dabei hat sich der Designer die Frage gestellt: Wie kann man das «o» sinnvoll mit aussagekräftigen Symbolen gestalten, um die Verbindung zu einem Hobby oder einer Leidenschaft zu schaffen? – Ich bin der Meinung, dass aus dem Besuch im Museum und der Inspiration der 70er-Jahre eine wirklich gelungene Umsetzung entstanden ist, aber urteilt selber.

Auszug aus der LoVE-Kollektion

Sun             Swiss             Steinbock              Schneeflocke

Selfie             Pony             Powder              Kompass

Musik             herz            Grill               Hai

Mir persönlich gefällt das LoVe-Foto-Sujet am Besten. Es passt zum Zeitgeist der Selfie-Generation – obwohl es kein Smartphone ist, oder vielleicht gerade darum, indem es Qualität ausstrahlt. (Dabei ist es doch erstaunlich, dass sich der Begriff «Selfie» in kurzer Zeit Länder und Sprachen übergreifend durchgesetzt hat. Es gibt sogar auf Wikipedia eine Definition des Begriffs.
Was liegt also näher als dein Lieblingskleidungsstück mit einem LoVE-Sujet bedrucken zu lassen, um zu zeigen, welche Werte dir am Herzen liegen?

Eigene LoVE-Designs umsetzen lassen

Ich bin mir ziemlich sicher, dass es noch viel mehr Motive gibt, die ihr liebt. Und die ihr vielleicht sogar im Bergfux-Stil auf euer T-Shirt drucken lassen wollt. Kein Problem! – Wir prüfen jeden Kommentar, jede Anregung per Kontaktformular und setzen gerne um, was zu Bergfux passt.

Tesla Model S: Testfahrt mit Kick

Der Elektrosportwagen Tesla S begeistert, er hat aber auch noch Macken und Nachteile. So ist er zwar ein echter, moderner Sportwagen, aber als Familienauto eher untauglich. Dies ist der Bericht von einer Testfahrt in Zürich, zu der mich mein Freund Beat eingeladen hat. Die wichtigsten Erkenntnisse sind dokumentiert in Text, Bildern und Videos.

Thomas neben dem Tesla S
Schön, stattlich, elegant – der Tesla Model S ist ein attraktiver Blickfang.

Tesla fahren ist zeitgemäss, vernünftig und verrückt zugleich

Selber wäre ich ja gar nie auf die Idee gekommen: eine Testfahrt mit einem Auto zu unternehmen, das vier bis fünf mal so viel kostet, wie unser aktueller Familienkombi*. Spass gemacht hat es trotzdem – und wie!

Zeitgemäss am Tesla S ist das Gesamtkonzept als reines Elektroauto, das nicht nur angenehm, sondern sogar sportlich unterwegs ist. Vernünftig ist es, beim Fahren mit einem stattlichen Sportwagen weder Abgase, noch Lärm in die Umwelt zu blasen. Eher verrückt ist der gar nicht familienfreundliche Preis in der Region von 86’000 bis 115’000 Schweizer Franken, der allerdings zur Tatsache passt, dass auch die Rücksitze nicht wirklich familienfreundlich sind. Grössere Kinder, Grosseltern und Paten sollten jedenfalls nur für kurze Strecken mitgeführt werden. An der Grenze zu verrückt ist auch das Spurtpotenzial der getesteten Performance-Version: es droht, das Budget durch Bussen zu strapazieren. 4,4 Sekunden von 0 auf 100 sind schon arg wenig und 210 km/h Höchstgeschwindigkeit für die Schweiz zu viel.

Kein 7-Sitzer – eher ein 2+5-Sitzer

Unter der grossen Heckklappe des Tesla Model S hat es wirklich viel Platz – bei umgeklappter Rückbank finden gemäss Tesla-Beraterin locker ein Surfbrett und ein 50-Zoll-Fernseher gleichzeitig Platz. Dazu kommt ein überraschend geräumiger Stauraum unter der Frontklappe – da wo bei den meisten Autos der Motor ist. So weit so gut, für den Ikea-Einkauf taugt das Raumangebot. Die Sitze hinten aber, die geben Anlass zu Kritik. So lassen sich die Kopfstützen der Hinterbänkler nicht verstellen und sind für grosse Leute gefährlich weit unten (ich bin 183 cm lang). Schade, denn für den Kopf wäre unter dem Panoramaglasdach genügend Platz vorhanden. Im Kofferraum lassen sich zwei Notsitze für Kids bis 35 kg aus dem Boden klappen. Sehr raffiniert, aber auch nur beschränkt einsatzfähig. So ist unsere neunjährige Tochter dafür bereits zu gross und zu schwer.

Tesla Model S - Rücksitze
Auf der Tesla-Website sehen die Kopfstützen hinten verstellbar aus, beim getesteten Wagen nicht.

 

Cockpit mit Lenkrad und riesigem Bildschirm
Das Interieur ist edel und hat Stil – wenn man grosse Bildschirme mag.

Ruhe beim Fahren – nur ein Rauschen begleitet den Zwischenspurt

Während der Fahrt geniesst man im Model S die entspannte, ruhige Atmosphäre, lauscht den Hinweisen der Tesla-Mitarbeiterin, welche die Fahrt begleitet, und hört gleichzeitig Radio. Gut, Ruhe bieten andere Oberklasse-Autos auch. Im Elektrosportler geniesst man zusätzlich das gute Gewissen, auch die Umwelt nicht mit übermässigem Lärm zu belasten. Ausser dem Abrollgeräusch der Reifen hört man vom Tesla kaum etwas. Vor allem die Beschleunigung verläuft akustisch extrem dezent – umso überraschender ist der heftige Druck, der uns in die Sportsitze presst, als wir auf der Autobahn kurz das Tempo vermindern, um den Digitaltacho anschliessend von 70 auf gut 120 km/h hochzujagen. Ob ich das Pedal ganz durchgedrückt habe, kann ich nicht beschwören; zu überrascht war ich aufgrund der raketenhaften Leistungsentfaltung. Im Video festgehalten ist ein Zwischenspurt abseits der Autobahn – auch da ist die Freude an den G-Kräften nicht zu überhören.

Der Tesla Model S geht ab wie eine Rakete – die Beschleunigung von 26 auf 58 dauert genau nullkommanix.

Die Bedienung: digitalisiert und personalisierbar

Der grosse Bildschirm ersetzt fast alle Knöpfe und Regler, die sonst das Armaturenbrett füllen – zum Entfernen der Fingerabdrücke liefert Tesla eine Anzahl Reinigungstücher mit. Weil trotz der grossen Symbole die Bedienung vom Fahren ablenken kann, gibt es am Lenkrad persönlich konfigurierbare Rädchen und Tasten, mit denen man die wichtigsten Funktionen steuern kann. Für verschiedene Fahrer sind individuelle Einstellungen gespeichert und über den Namen abrufbar. Vorteil der digitalisierten Bedienung: Updates werden auf Wunsch über Nacht eingespielt. Kritikpunkte im Bedienkonzept: Der Automatik-Wählhebel, rechts hinter dem Lenkrad versteckt, und der Blinker links unter dem Tempomat-Hebel sind für Europäer gewöhnungsbedürftig.

Fazit zur Testfahrt mit dem Tesla Model S

Die Richtung stimmt, Tesla ist gut unterwegs, muss aber bei vielen Details und bei der nachhaltigen Familientauglichkeit noch nachbessern. Wer schon einmal im Tunnel neben einem Ferrari fuhr, oder vor dem Zürcher Tibits die Aston Martin & Co. in Zeitlupe vorbeiröhren hörte, freut sich auf die Ära der Elektrosportler.

Hoffnung ist erlaubt: Bis in fünf Jahren wollen die Amerikaner ein weiteres Modell lancieren, mit ähnlichen Eigenschaften, aber zum halben Preis. Vielleicht machen wir dann wieder eine Probefahrt – mit ernsthafteren Absichten.

Beat zeigt mit dem Daumen nach oben.
Für die Testfahrt geht mein herzlicher Dank an Beat, der die Geschichte von Tesla schon länger verfolgt und sich den Termin gesichert hat.

Na, Details oder Testfahrt gefällig?

Weitere Informationen und Anmeldung zur Testfahrt findest du bei Tesla – und ob der Bericht Lust gemacht hat, oder noch Fehler enthält, erfahren wir gerne via Kommentare! Oder auch, wie unser Trailer auf YouTube gefällt. Schon geguckt?


*Thomas fährt mit seiner Familie einen Skoda Octavia Kombi mit 1.4 l Turbomotörchen. Der braucht im Schweizer Alltag knapp 7 Liter Super auf 100 km, quer durch Deutschland bei zügigem Autobahntempo rund 8,8 l/100 km.

Beat fährt seit Anfang Jahr einen Toyota Auris Hybrid, der gemäss EU-Datenblatt mit 3,5 l/100 km auskommen sollte, sich in der Praxis aber einen Liter mehr genehmigt. Für die Bündner Berge ist der 1,5-Liter-Motor eher zu schwach.

Beat im Interview

Statt mit einem gefälligen Selbstporträt, wollen sich die Bergfüxe lieber gegenseitig listige Fragen stellen und beantworten, damit sich die geneigten Leserinnen und Kunden ein Bild von uns machen können. Thomas fängt an und fragt Beat aus.

Thomas: Hast du eine weibliche Seite?
Beat: «In jedem von uns steckt eine weibliche Seite.»

Th: Wie äussert sich die deinige?
Bt: «Süssigkeiten und Schokolade kann ich nicht widerstehen.»

Interessiert sich deine Familie für Bergfuxereien?
«Ja, wenn neue Stücke aus unserer Kollektion im Wareneingang liegen,  dann warten alle gespannt,  ein Happening fast wie bei H&M.»

Wo ist dein Lieblingsplatz?
«In den Bergen, ganz weit oben. Wo, verrate ich in meinem Blog»

Was hast du in den nächsten Ferien vor?
«Ausspannen, wandern und draussen sein …»

Hast du ein Lieblingszitat oder ein Lebensmotto?
«Je mehr ich weiss, desto mehr weiss ich, dass ich nichts weiss – von wem das Zitat ist, weiss ich nicht. As chunt guat!»

Das könnte Albert Einstein gewesen sein. – Ich weiss, dass du zahlreiche Geräte mit angebissenem Apfel besitzt – bist du Apple-Jünger?
«Tja, jünger war ich mal – ich betrachte mich eher als ein Marketing-Opfer.»

Was bedeutet dir Freiheit?
«Spontan, ungeplant etwas zu unternehmen.»

Wenn du dir ein Auto wünschen könntest, welches wäre es und warum?
«Ein Auto muss Spass machen, praktisch und sexy sein, keinen grossartigen mechanischen Schnickschnack verbaut haben und meine iAffinität treffen.
Für die Mobilität Benzin oder Diesel zu verbrennen ist kurzsichtig. Deshalb ist mein Traumauto ein Tesla, der im Übrigen – abgesehen vom Preis – auch familientauglich ist.»

Warum hast du Bergfux gegründet? Braucht es wirklich noch mehr Online-Kleiderläden?
«Für mich war die Kombination aus technischer Machbarkeit, kreativer Arbeit, spassigen Stunden und die Frage: interessiert sich überhaupt jemand da draussen für die Bergfux-Botschaft? die Motivation, Bergfux zu gründen.
Glück natürlich, dass mein Gründungspartner gleicht tickt, Online-Kleiderläden gibt’s genug. Mich interessieren Menschen, Produkte und Motive mit einer nachhaltigen Story.»

Thomas: Beat, ich danke dir für diesen offenen Dialog und für deine inspirierenden Antworten.

Die vorletzte Frage ist übrigens geklaut vom Interview von Beat mit Thomas. 

Thomas im Interview

Statt mit einem gefälligen Selbstporträt, wollen sich die Bergfüxe lieber gegenseitig listige Fragen stellen und beantworten, damit sich die geneigten Leserinnen und Kunden ein Bild von uns machen können. Beat legt nach und fragt Thomas aus.

Beat: Hast du ein Glücksbringer?
Thomas: «Am meisten Glück bringt mir meine Liebste. Aber auch sonst meint es das Schicksal gut mit mir. Eine positive Lebenseinstellung ist dabei sicher sehr hilfreich.»

Bt: Was sind deine Stärken?
Th: «Och, die möchte ich hier nicht alle aufzählen, sonst wird das Interview zu lang  (zwinkert und lacht). Meine grösste Stärke ist wohl die Vielseitigkeit. Ich verstehe viel von so einigem, darum bin ich genau dafür auch Direktor hier (lacht). Und – sehr wichtig: Humor habe ich auch.»

Wie beeinflusst dein Engagement bei Bergfux dein Familienleben ?
«Weil ich oft nachts arbeite, wenn die Familie schläft, merken sie nicht allzu viel davon. Alle drei – Frau, Sohn und Tochter – interessieren sich aber stets für die neuesten Entwürfe und Motive und sind meine ersten Kritiker. Die Kinder lieben ihre exklusiven T-Shirts, die ich selbst gestaltet habe.»

Was ist dein Geheimrezept nach einer anstrengender Wanderung?
«Bier ist ja ein isotonisches Getränk, damit gleiche ich den Flüssigkeitshaushalt aus. Dann die zwei B: Badewanne und Bett. Und am nächsten Tag dann wieder die Beine brauchen.»

Welches sind deine Lieblings-Feriendestinationen?
«Die unteren zwei drittel der Malediven, schnorchelnderweise. Das Maggiatal im Tessin. Sandstrände in Dänemark. Und der Arches National Park in den USA. – Und, und, und …»

Hast du ein Lieblingszitat oder ein Lebensmotto?
«Amor vincit omnia. Das ist ein falsch zitierter Satz von Vergil, aber trotzdem wahr: Die Liebe besiegt alles.»

Nach welchem Motto lebst du?
«Siehe letzte Frage. Arbeiten tu’ ich nach einem Zitat von Lee Jacocca: Die einzige Möglichkeit, Menschen zu motivieren, ist die Kommunikation.»

Welches ist dein Lieblingszitat?
«Siehe vorletzte Frage.»

Wenn du dir ein Auto wünschen könntest, welches wäre es und warum?
«Nur eines? Ich bräuchte eines für die Familie, eines für den Spass und eines für die Umwelt … vielleicht macht Tesla so etwas?»

Was machst du, um dich fit und gesund zu halten?
«Ich mache so einiges nicht, was ungesund ist. Ich habe Spaziergänge in meinen Arbeitsweg eingebaut. Und ich jogge gern, aber zu wenig.»

Warum hast du Bergfux gegründet? Braucht es wirklich noch mehr Online-Kleiderläden?
«Eine Welt ohne Kleider wäre für mich auch ganz o.k. Aber wenn schon, denn schon lieber schön und schlau als doof und hässlich. Es gibt zwar viel im Netz, aber leider wenig Mode mit dem gewissen Etwas, einer tollen Idee oder einer guten Story.»

Beat: Thomas, ich danke dir für diesen offenen Dialog und für deine inspirierenden Antworten.

Hier geht es zum Interview von Thomas mit Beat.